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Damit Europa nicht erpressbar ist: Klimapolitik als zentrale Säule für Sicherheit

Vor Münchner Sicherheitskonferenz fordert Germanwatch, dass Ausstieg aus Öl und Gas sowie Kreislaufwirtschaft in den Fokus gerückt werden

Die Organisation fordert die EU auf, ihre angestrebte Unabhängigkeit bei Energie und Rohstoffen zügig umzusetzen, um geopolitische Abhängigkeiten zu verringern. Ein rascher Ausstieg aus fossilen Energien und der Ausbau erneuerbarer Energien seien notwendig, um Erpressbarkeit zu minimieren und Lieferketten zu stabilisieren.

Die Klimakrise wird als Risikomultiplikator beschrieben: Extremwetterereignisse, das Überschreiten von Kipppunkten und Ressourcenkonflikte gefährden Lebensgrundlagen und verschärfen globale Instabilität. Germanwatch plädiert dafür, Klimaschutz, wirtschaftliche Stabilität und Sicherheit als zusammenhängende Aufgaben zu behandeln. Die EU solle strategische Partnerschaften mit Ländern eingehen, die ihre fossilen Abhängigkeiten reduzieren wollen, und gleichzeitig Resilienz gegenüber Klimafolgen aufbauen.

Konkret fordert Germanwatch die Bundesregierung auf, die anstehende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und das Netzpaket so auszugestalten, dass sie die Energiewende beschleunigen. Eine Elektrifizierungsstrategieund klimaresiliente Infrastruktur seien entscheidend, um langfristige Sicherheit zu gewährleisten.

Originalpressemeldung vom 12. Februar 2026