Im Kommunalwahlkampf mitmischen!
Der Stadtjugendring Lüneburg für ein Jugendforum.

Ideencamp_2
(c) Ingo Bokermann
Oberbürgermeister Mädge auf dem Ideencamp der Kampagne

Seit dem 25. April stehen an jedem Samstag in der Lüneburger Fußgängerzone die Stände der Parteien die eine Kandidatin, bzw. einen Kandidat für das Amt des Oberbürgermeister stellen. Mit einem “Ideencamp” dabei sind Jugendliche und junge Erwachsene der Kampagne Jugend für Jugend – Jetzt reden wir!
Dort sammeln die Aktivistinnen und Aktivisten Wünsche und Forderungen der lüneburger Kinder und Jugendlichen an die Politik. Als besonderes Highlight ist auf jedem Ideencamp eine Kandidatin oder ein Kandidat zu Gast und kann dort gelöchert werden. Zum Auftakt kam Amtsinhaber Ulrich Mädge und beantwortete Fragen zu Möglichkeiten der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Stadtpolitik.
Die Kampagne wird von einer Facebook-Seite begleitet. Außerdem gibt es kleine Verlosungen, etwa Karten fürs Kino sowie Kooperationen mit lokalen Veranstaltern.

Die Kampagne endet am 12. Juni mit der 1. Lüneburger Jugendversammlung im Rathaus. Diese kann der Auftakt für eine weitergehende künftige Beteiligung werden.
Ziel des Stadtjugendrings ist es mehr Engagement und Möglichkeiten zur Mitgestaltung der Stadtpolitik zu schaffen.

Die Kampagne Jugend für Jugend soll auch als Blaupause für andere Stadtjugendringe dienen.

Workshop_Foto

Workshop: Campaigning

Termin:
Donnerstag, 26. Juni, 11:00 – 18:00 Uhr; Freitag 27. Juni 2014, 9:00 – 16:00 Uhr.

Kosten: € 299,-* (incl. MwSt.)
Maximal 14 Teilnehmer. Ort: Werkheim, Hamburg-Altona
Campaigner: Ingo Bokermann

In diesem Workshop geht es um Theorie und Praxis der Kampagnenführung. Er richtet sich an Menschen die schon erste Erfahrungen in der Kampagnen- oder Öffentlichkeitsarbeit einer Non-Profit-Einrichtung gemacht haben. Wenn Ihr Euer Wissen vertiefen wollt und Euch neue Ideen und Anregungen holen wollt, seid Ihr richtig. Im Mittelpunkt stehen Strategie und Taktik, Ziel und Wirkung. Die Werkzeuge, ob Online oder Offline, sind für uns nur Mittel zum Zweck. Mehr …

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat gestern, am 14. Januar, im Rahmen ihrer “Detox-Kampagne” eine Studie über Giftstoffe in Kinderkleidung veröffentlicht. Insgesamt wurden laut Greenpeace im Mai und im Juni 2013 weltweit 82 Produkte untersucht. Darunter Kleidungstücke von bekannten Markenartiklern wie adidas, Nike, Puma, C&A und H&M. Fündig wurden sie bei jedem Hersteller. Die deutsche Kurzfassung der Studie “Kleine Monster im Kleiderschrank” kann hier heruntergeladen werden.

Passend dazu ein neuer Clip vom center for environmental health:

Kampagne “Meine Landwirtschaft” veranstaltet die vierte Großdemonstration

Wir haben es satt!

Unter dem Motto “Wir haben es satt” ruft die “Kampagne” Meine Landwirtschaft bereits zum vierten Mal zur Teilnahme an der Großdemonstration auf. Diesmal wieder zum Start der Grünen Woche in Berlin am 18. Januar. Die Veranstaltung “für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft” richtet sich gegen die “agrarindustrielle Massenproduktion”. Die Demonstration, an der auch Bauern mit ihren Treckern teilnehmen werden, wird mit einem umfassenden Programm begleitet. Es beginnt bereits am Donnerstag um 17:00 Uhr mit Street Food Brandenburg – think global, eat local und endet am Sonntag um 18:00 Uhr bei einem Politischen Suppentopf.

Die erste Demo der Kampagne fand im Januar 2011 statt. Unter den Trägern finden sich viele bekannte und weniger bekannte Initiativen und Organisation aus der Entwicklungs- und Umweltpolitik – von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft bis zur Zivilcourage Vogelsberg.

Wir könnten jetzt wieder darüber streiten, ob die Bergriffe richtig gewählt wurden. Eine Kampagne mit einem klar umrissenenen Zeitplan und einem messbaren Ziel sehen wir eher in den Demonstrationen und weniger in dem, was sich hier “Kampagne” nennt. Viel Erfolg wünschen wir aber trotzdem!

Gespräch mit Greenpeace, 2. Teil

Wir werden häufiger gefragt, wie man Campaignerin oder Campaigner werden kann. Geben wir die Frage doch einfach mal weiter – an diejenigen die Campaigner beschäftigen.
Zum ersten Gespräch trafen wir Ingrid Meyer, Leiterin Personal bei Greenpeace in Hamburg. Heute der zweite Teil des Interviews.

Frau Meyer, wo findet man Greenpeace-Stellenausschreibungen?

Natürlich auf unserer Website. Manchmal schreiben wir auch bei greenjobs.de aus oder in anderen Internet-Kanälen. Printanzeigen schalten wir inzwischen seltener. Wir werben vor allem auch intern, bei unseren Ehrenamtlichen und im internationalen Greenpeace-Verbund. Wichtig sind aber auch die Netzwerke unserer eigenen Leute. Da erreichen wir am zielgenauesten Interessentinnen bzw Interessenten.

Wie läuft das Einstellungsverfahren ab?

Nach einer internen Auswahl der Unterlagen werden die Bewerber/innen zu Gesprächen eingeladen. Bei dem ersten Gespräch sind i.d.R. die Führungskraft aus dem betreffenden Bereich, jemand aus dem Personalbereich und eine Kollegin bzw. ein Kollege aus dem Kampagnenbereich dabei. Die Gespräche dauern 45min. Für die zweite Runde gibt es eine Aufgabe, deren Ergebnis die Kandidatin bzw. der Kandidat im Gespräch präsentieren soll. Dabei nehmen dann auch die Geschäftsführung, jemand aus dem Kommunikationsbereich und aus dem Betriebsrat teil.

Wie lange dauert so ein Verfahren insgesamt?

Oh, das kann leider dauern. Es kam schon vor, dass es sich länger als zwei Monate hingezogen hat.

Was verdient denn Greenpeace-Campaigner/innen?

Das Gehaltssystem ist transparent und für jeden hier einsehbar. EinsteigerInnen starten in der Regel mit Stufe 7. Aber auch Stufe 9 ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Wie sehen die ersten Tage aus?

Zunächst gibt eine Begrüßungsmappe. Darin sind wichtige Basisinformationen z.B. über die Struktur von Greenpeace enthalten. Weitere Maßnahmen der Einarbeitung für Campaigner/innen sind Medientraining, ein IT-Seminar und ein Basisseminar über Grundsätzliches von Greenpeace. Die Seminare finden natürlich immer dann statt, wenn mehrere Neue zusammenkommen. Es kann also einige Zeit dauern. Außerdem bekommen Neu-Einsteiger/innen eine Mentorin bzw. einen Mentor zur Seite gestellt.

Der Hauptteil der Einarbeitung findet im Team mit der Führungskraft und den neuen KollegInnen statt.

Welche Karriere-Möglichkeiten gibt es?

Es gibt die Möglichkeit an Weiterbildungen zum Projekt- bzw. KampagnenleiterIn teilzunehmen. Prinzipiell kann man auch zum Team- oder BereichsleiterIn aufsteigen. Allerdings ist eine solche „Karriere“ schwer planbar. Solche Stellen sind selten zu besetzen, da es nicht so viele dieser Positionen gibt.

Vielen Dank für das Gespräch.