Komplexe Sachverhalte erklären oder zur Teilnahme an einer Aktion motivieren – oft sollen kleine Video-Clips helfen.

Wir bieten euch jetzt eine Alternative an: “Interactive Storytelling” mit pageflow.

Pageflow ist ein Redaktionswerkzeug mit dem sich die Bilder-Story schnell erzählen lässt. Es können problemlos Grafiken, Videos oder Audiosequenzen eingefügt werden. Das Tool wurde von Codevise Solutions Limited in Zusammenarbeit mit dem WDR entwickelt. Es wird seit 2013 beim WDR und der ARD-Sportschau eingesetzt. Damit lassen sich schnell und einfach interaktive Stories aufbauen. Ein schönes Beispiel einer multimedialen Reportage mit pageflow zum Thema “Woher kommt mein Fleisch?” findet ihr hier. Pageflow ist aber auch für kleine Projekte geeignet. Es könnte also eine echte Alternative zum reinen Kampagnenfilmchen werden, besonders wenn gute Reportage-Fotos schon vorhanden sind. Einmal eingerichtet ist es ein leichtes die Seite aufzubauen.


Interview von Tobias Weckenbrock mit dem Projektentwickler Stefan Domke.

Es gibt allerdings auch einen Haken an der Sache. Wie im T3N-Magazin beschrieben wird, gibt es einige “exotische” Anforderungen: Mindestens Ruby 1.9.3, Rails 4.0, einen Redis-Server und eine Datenbank, die von Active Record unterstützt wird. Außerdem benötigt ihr einen Account bei den Amazon-Web-Services für den S3-Storage und optional Cloudfront sowie einen Account bei Zencoder, für die Video- und Audio-Kodierung.

Eine gehostete Version ist angekündigt. Wer aber nicht warten will oder seine interaktive Story von professionellen Journalisten fertig produziert haben möchte, kann sich an uns wenden. Wir bieten euch schon jetzt eine Alternative an.

Erfolg mit neuem Kampagnen-Werkzeug Kampatools

Das Schweizerische Arbeiterhilfswerk Solidar Suisse hat eine Kampagne gegen das Verkaufsverbot rund um die Fußballstadien für Strassenhändler in Brasilien gestartet. In der ersten Sufe der Kampagne werden Bürgerinnen und Bürger aufgefordert eine Protestmail an Fifa-Präsident Sepp Blatter zu schicken. Der Aufruf erfolgte per E-Mail und Facebook. Ein 50-Sekunden langes Kampagnenvideo unterstützt den Aufruf. Zu sehen sind einige der bösesten Fouls der Fußballgeschichte. Am Ende des Spots verpasst “Sepp Blatter” einem Straßenhändler eine Blutgrätsche. Unter dem Motto “Das letzte Foul kann rückgängig gemacht werden” erfolgt der Aufruf.

Nach nur vier Tagen gingen bereits 10.000 Protestmails bei Sepp Blatter ein. Das zeigt erste Wirkung. Die Fifa will nun 3.000 Strassenhändler akkredidieren. Das reicht bei weitem nicht, aber immerhin bewegt sich bei der Fifa etwas, heißt es in einer Pressemiteilung von Solidar Suisse.

Solidar Suisse hat für diese Kampagne zum ersten mal Kampatools eingesetzt. Eva Geel, Leiterin Kommunikation und Kampagnen bei Solidar Suisse: «Die komplette Integration der Kampagnen-Website mit der Kontakt-Datenbank, den Online-Aktionen und E-Mail-Marketing lässt uns personalisiert, effizient und zielgerichtet mit unseren UnterstützerInnen kommunizieren. Damit gewinnt Solidar noch einmal deutlich an Schlagkraft in der Kampagnenführung.»

Interesse an Kampatools? CampaignOnline vertritt Kampatools. Rufen Sie mich gerne an: Ingo Bokermann, 04131-927091-0

Über die regionalen Medien Öffentlichkeit schaffen.

Wir haben hier vor einiger Zeit über Spendenläufe wie den Oxfam-Triwalker, einem 100km Trekkinglauf durch den Harz oder die Möglichkeiten zur Teilnahme an einem Charitylauf berichtet. Den Triwalker wird es 2014 leider nicht geben.

Ihr könnt aber auch eure eigene kleine Kampagne starten und eure sportlichen Ambitionen mit der “guten Sache” verbinden. Wie erfolgreich das sein kann, hat gerade Stefan Mandel aus dem südhessichen Viernheim gezeigt.

Tibetlauf

(c) Stefan Mandel

Stefan wollte auf sein Anliegen, den Menschrechtsverletzungen in Tibet, aufmerksam machen. Er hatte die Idee das durch seine sportlichen Leistungen bei der Teilnahme an Langstreckenläufen und Radrennen zu erreichen. Das erste Ziel war der 3. Hartfüssler Trail in Saarbrücken am 11. Mai. Es wartete eine Strecke von 59 km mit 1.600 Höhenmetern.

Neben dem sportlichen Erfolg war es vor allem der Erfolg der Öffentlichkeitsarbeit, die ihn sehr motiviert hat. “Grenzen bestehen vor allem in unseren Köpfen – das können wir leicht ändern. Was denkbar ist, ist machbar”, sagte Stefan nach dem Lauf. Die Resonanz war unerwartet gross. In der Region gab es Berichte vor und nach dem Lauf, so z.B. in der Online-Ausgabe des Mannheimer Morgen.

Wer sich jetzt ebenfalls motiviert fühlt mitzumachen findet bei der International Campaign for Tibet e.V. die nötigen Infos. Diese  bittet Läuferinnen und Läufer ihre Wettkämpfe der Kampagne “zu widmen” und beispielsweise mit der Tibetischen Flagge durch das Ziel zu laufen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden auf der Website der Kampagne  genannt.

Für die Tibet-Kampagne ist es die Chance durch die lokalen Medien eine größere Öffentlichkeit zu erreichen. Es müssen nicht immer nur die “Überregionalen” sein.

Vom 14. – 19. Juni 2014 findet bei Berlin das erste Campaign Bootcamp in Deutschland statt. Nachdem das erste Campaign Bootcamp in Europa letztes Jahr in Großbritannien so erfolgreich war, hat Anne Isakowitsch hat die Idee nach Deutschland gebracht. Sie organisiert den Kurs mit einem kleinen ehrenamtlichen Team. Ein Interview mit ihr findet ihr auf dem Blog von Kampagne20. Für das vielfältige Programm wurden 17 besonders erfahrene Trainerinnen und Trainer verpflichtet. Ich freue mich besonders den Part “Strategie und Taktik” gleich am Sonntag übernehmen zu dürfen.

Heute wurden die 30 TeilnehmerInnnen aus sagenhaften 160 eingegangenen Bewerbungen ausgewählt.
Glückwunsch! Wir sind gespannt auf euch.

PS.: Wer nicht ausgewählt wurde, aber dennoch unbedingt an einem Campaigning-Training teilnehmen will, kann sich kurzfristig hier anmelden.

Im Kommunalwahlkampf mitmischen!
Der Stadtjugendring Lüneburg für ein Jugendforum.

Ideencamp_2
(c) Ingo Bokermann
Oberbürgermeister Mädge auf dem Ideencamp der Kampagne

Seit dem 25. April stehen an jedem Samstag in der Lüneburger Fußgängerzone die Stände der Parteien die eine Kandidatin, bzw. einen Kandidat für das Amt des Oberbürgermeister stellen. Mit einem “Ideencamp” dabei sind Jugendliche und junge Erwachsene der Kampagne Jugend für Jugend – Jetzt reden wir!
Dort sammeln die Aktivistinnen und Aktivisten Wünsche und Forderungen der lüneburger Kinder und Jugendlichen an die Politik. Als besonderes Highlight ist auf jedem Ideencamp eine Kandidatin oder ein Kandidat zu Gast und kann dort gelöchert werden. Zum Auftakt kam Amtsinhaber Ulrich Mädge und beantwortete Fragen zu Möglichkeiten der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Stadtpolitik.
Die Kampagne wird von einer Facebook-Seite begleitet. Außerdem gibt es kleine Verlosungen, etwa Karten fürs Kino sowie Kooperationen mit lokalen Veranstaltern.

Die Kampagne endet am 12. Juni mit der 1. Lüneburger Jugendversammlung im Rathaus. Diese kann der Auftakt für eine weitergehende künftige Beteiligung werden.
Ziel des Stadtjugendrings ist es mehr Engagement und Möglichkeiten zur Mitgestaltung der Stadtpolitik zu schaffen.

Die Kampagne Jugend für Jugend soll auch als Blaupause für andere Stadtjugendringe dienen.