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	<title>CAMPAIGNONLINE &#187; Tools</title>
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		<title>Gelungener Kampagnenauftakt: Oxfam gegen Spekulation mit Nahrungsmitteln</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 13:42:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; (Foto: Oxfam) Mit einer Aktion startete die Entwicklungsorganisation Oxfam heute vor der Hauptversammlung des Münchner Versicherungskonzern Allianz eine Kampagne gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln. Besonders gelungen ist das Aktionsfoto: Ein gut lesbares Banner für das es keine weiteren Erklärungen braucht, Spiel mit den Farben, das sofort erkennen lässt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.campaign-online.de/wp-content/uploads/Oxfam-Allianz.jpg"><img class="alignleft  wp-image-885" title="Oxfam-Allianz" src="http://www.campaign-online.de/wp-content/uploads/Oxfam-Allianz.jpg" alt="" width="490" height="252" /></a></p>
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<p>(Foto: Oxfam)</p>
<p>Mit einer Aktion startete die Entwicklungsorganisation <a href="http://oxfam.de" target="_blank">Oxfam</a> heute vor der Hauptversammlung des Münchner Versicherungskonzern <a href="http://www.allianz.de" target="_blank">Allianz</a> eine Kampagne gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln. Besonders gelungen ist das Aktionsfoto: Ein gut lesbares Banner für das es keine weiteren Erklärungen braucht, Spiel mit den Farben, das sofort erkennen lässt wer die &#8220;Guten&#8221; sind, unterstützt durch freundliche &#8211; in diesem Fall Aktivistinnen. Das Ganze zeitgleich mit der Veröffentlichung einer Studie über die Spekulations-Praktiken.</p>
<p>Die Online-Medienresonanz ist beachtlich. Eine kurze <a href="http://news.google.com/news/story?q=oxfam+allianz&amp;hl=de&amp;prmd=imvnsu&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&amp;biw=1680&amp;bih=916&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;ncl=djkqkG1Fh9mqNWMv1WTaWi_bnMq8M&amp;ei=TWyqT6b4CczGtAb7osjLBA&amp;sa=X&amp;oi=news_result&amp;ct=more-results&amp;resnum=1&amp;ved=0CC4QqgIwAAhttp://" target="_blank">Suche bei Google</a> ergab am Nachmittag 96 Meldungen. Das dürfte sich auch in den Hörfunk-, und TV-Nachrichten sowie in den Printmedien bemerkbar machen. Wer mehr über die Studie erfahren möchte kann <a href="http://oxfam.de/allianz" target="_blank">hier</a> bei Oxfam rein schauen.</p>
<p>Glückwunsch an Oxfam und das Kampagnenteam &#8211; Wir drücken die Daumen!</p>
<p>Übrigens, wer Oxfam über Twitter folgt, kann die Allianz-Aktion quasi miterleben. Eine Petitition, die im Herbst an Finanzminister Schäuble übergeben werden soll, kann <a href="https://www.oxfam.de/gegenspekulation" target="_blank">hier</a> unterstützt werden (Wir haben <a href="http://www.campaign-online.de/2012/04/13/nach-der-fastenzeit-kampagnen-gegen-zocken-mit-nahrung/">berichtet</a>).</p>
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		<title>Nach der Fastenzeit: Kampagnen gegen Zocken mit Nahrung</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 09:09:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ostern ist vorbei und damit auch die Fastenzeit mit den dazugehörigen Fasten-Kampagnen. Kann jetzt wieder richtig zugeschlagen werden? Nicht ganz. Neulich hat unsere Verbraucher-Ministerin Ilse Aigner gemahnt, Lebesmittel nicht gleich in den Müll zu geben nur weil das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist.  Das Mindesthaltbarkeitsdatum sei kein Wegwerfdatum, so Aigner. Aber nicht nur das. Unsere Großmutter wußte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ostern ist vorbei und damit auch die Fastenzeit mit den dazugehörigen <a href="http://www.campaign-online.de/2012/02/17/zum-karneval-nach-der-kampagne-ist-vor-der-kampagne/http://" target="_blank">Fasten-Kampagnen</a>. Kann jetzt wieder richtig zugeschlagen werden? Nicht ganz. Neulich hat unsere Verbraucher-Ministerin <em>Ilse Aigner</em> <a href="http://www.bmelv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2012/76-AI-Aufklaerungsaktion-zum-Mindesthaltbarkeitsdatum.html" target="_blank">gemahnt</a>, Lebesmittel nicht gleich in den Müll zu geben nur weil das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist.  Das Mindesthaltbarkeitsdatum sei kein Wegwerfdatum, so <em>Aigner</em>.</p>
<p><object style="height: 260px; width: 413px;" width="413" height="260" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/F8_8I4ZfEyw?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed style="height: 260px; width: 413px;" width="413" height="260" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/F8_8I4ZfEyw?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>Aber nicht nur das. Unsere Großmutter wußte noch : &#8220;Mit dem Essen spielt man nicht!&#8221;. Deswegen haben jetzt die Entwicklungsorganisationen <a href="www.oxfam.de" target="_blank"><em>Oxfam</em></a> <em>Deutschland</em>, <a href="www.welthungerhilfe.de" target="_blank"><em>Welthungerhilfe</em></a> und <a href="www.misereor.de" target="_blank"><em>Misereor</em></a> zusammen mit <a href="www.attac.de" target="_blank"><em>Attac</em></a>, <a href="www.campact.de" target="_blank"><em>Campact</em></a>, <a href="www.weed-online.org" target="_blank"><em>WEED</em></a> und dem <a href="http://suedwind-institut.de/" target="_blank"><em>Südwind-Institut</em></a> eine Kampagne gegen Spekulationen mit Nahrungsmitteln gestartet. Bei der Protestaktion sammelt das Bündnis unter dem Motto &#8220;Mit Essen spielt man nicht!&#8221; über seine Netzwerke online und offline Unterschriften. Im Herbst 2012 sollen die gesammelten Unterschriften in einer symbolischen Aktion an Bundesfinanzminister <em>Dr. Wolfgang Schäuble</em> übergeben werden, heisst es in der <a href="http://www.misereor.de/presse/pressemeldungen/pressemeldungen-detais/article/schaeuble-muss-spekulation-mit-nahrungsmitteln-stoppen.html" target="_blank">Presseerklärung</a>. Auch die <em>Deutsche Handwerkszeitung</em> ruft zur <a href="http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/mit-essen-spielt-man-nicht/150/2395/162419/" target="_blank">Teilnahme</a> an der Unterschriftenaktion auf. Die steigenden Rohstoffpreise auf den Agrarmärkten, z.B. für Mehl, werden unter anderem durch die Spekulationen an den Rohstoffbörsen verursacht. Besonders prekär ist die Lage in Entwicklungsländern. Dort geben arme Familien oft mehr als die Hälfte ihres Einkommens für Nahrungsmittel aus.</p>
<p>Bereits seit Herbst letzten Jahres machen die Verbraucherschützer von <a href="http://www.foodwatch.de/" target="_blank"><em>Foodwatch</em></a> gegen die<a href="www.deutsche-bank.de" target="_blank"> <em>Deutsche Bank</em></a> mobil. Sie fordern mit dem Slogan &#8220;<a href="https://foodwatch.de/e10/e45260/e45290" target="_blank">Hände weg vom Acker, Mann</a>&#8221; die <em>Deutsche Bank</em> auf, aus den Spekulationsgechäften auszusteigen. Mit dabei ist auch das <em>Avaaz-Netzwerk</em>. Auf deren Homepage werden bereits über 106.000 Unterzeicher <a href="http://www.avaaz.org/de/stoppt_das_hunger_kasino_jetzt/" target="_blank">vermeldet</a>.</p>
<p>Unterschriftenaktionen und Petitionen allein reichen selten aus um die gesteckten Ziele zu erreichen. Wir sind gespannt mit welchen Aktionen die  beteiligten Kampaignerinnen und Kampaigner die Öffentlichkeit überraschen werden und wünschen viel Erfolg!</p>
<p>Teilnehmen an den Aktionen könnt ihr bei <em>Foodwatch</em> und bei <a href="https://www.oxfam.de/gegenspekulation" target="_blank"><em>Oxfam</em></a>.</p>
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		<title>Cool IT Climate Leaderboard &#8211; Ein Ranking als Kampagnen-Tool</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 10:32:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin_CO_WP</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute hat Greenpeace International sein aktuelles &#8220;Cool IT Climate Leaderboard&#8221; veröffentlicht. Diesmal ist es kein Konsumenten-Ratgeber (wir haben berichtet), sondern eine Hitliste derjenigen IT-Unternehmen, die sich z,Zt. am meisten um den Klimaschutz bemühen. Einen ersten Bericht gab es im Wired. Dieser hat auch gleich für Diskussionen gesorgt an denen sich auch Gary Cook, Greenpeace IT [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hat <a href="www.greenpeace.org" target="_blank"><em>Greenpeace International</em></a> sein aktuelles &#8220;<a href="http://www.greenpeace.org/international/en/news/Blogs/makingwaves/google-wrests-control-of-cool-it-climate-lead/blog/38948/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+GreenpeaceNews+%28Greenpeace+News%29" target="_blank">Cool IT Climate Leaderboard</a>&#8221; veröffentlicht.</p>
<div><object id="10fda656-a2db-59a7-115d-a1b8de4334b4" style="width: 420px; height: 300px;" width="320" height="240" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="menu" value="false" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v2/IssuuReader.swf" /><param name="flashvars" value="mode=mini&amp;documentId=120207101333-0d193325bfa34113b4399690952256d3" /><embed id="10fda656-a2db-59a7-115d-a1b8de4334b4" style="width: 420px; height: 300px;" width="320" height="240" type="application/x-shockwave-flash" src="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v2/IssuuReader.swf" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" menu="false" wmode="transparent" flashvars="mode=mini&amp;documentId=120207101333-0d193325bfa34113b4399690952256d3" /></object></div>
<p>Diesmal ist es kein Konsumenten-Ratgeber (wir haben <a href="http://www.campaign-online.de/2010/01/12/consumer-guide-kampagnen-werkzeug-fur-eine-green-it/" target="_blank">berichtet</a>), sondern eine Hitliste derjenigen IT-Unternehmen, die sich z,Zt. am meisten um den Klimaschutz bemühen. Einen ersten Bericht gab es im <a href="http://www.wired.com/wiredenterprise/2012/02/google-greenpeace-apple/" target="_blank"><em>Wired</em></a>. Dieser hat auch gleich für Diskussionen gesorgt an denen sich auch <em>Gary Cook</em>, Greenpeace IT analyst und Co-Autor des Berichts beteiligt hat.</p>
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		<title>Kampagne gegen SOPA &#8211; Spektakulärer Aktionstag</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 10:42:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin_CO_WP</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei Google unterzeichneten mehr als sieben Millionen Menschen eine Petition. Die englischsprachige Wikipedia-Seite blieb Gestern &#8220;schwarz&#8221; &#8211; aus Protest. Protest gegen ein geplantes US-Gesetz, das Freiheiten im Internet bedrohen würde, der Stop Online Piracy Act (SOPA) und der Protect IP Act (PIPA). Nun ist das 12-stündige Abschalten einer Internetseite, auch wenn es die Seite von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei <em>Google</em> unterzeichneten mehr als sieben Millionen Menschen eine Petition. Die englischsprachige <em>Wikipedia</em>-Seite blieb Gestern &#8220;schwarz&#8221; &#8211; aus Protest. Protest gegen ein geplantes US-Gesetz, das Freiheiten im Internet bedrohen würde, der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stop_Online_Piracy_Act" target="_blank"><em>Stop Online Piracy Act</em></a> (SOPA) und der <em>Protect IP Act</em> (PIPA).<br />
Nun ist das 12-stündige Abschalten einer Internetseite, auch wenn es die Seite von <em>Wikipedia</em> ist, noch nicht spektakuläres, über das zu berichten sich lohnt. Am Mittwoch trat aber ein, was sich viele für den Euro-Rettungsschirm wünschen: Ein Hebel!<br />
Innerhalb kurzer Zeit beteiligten sich unzählige Websites an der <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-01/sopa-pipa-blackout-protest" target="_blank">Aktion</a> &#8211; Seiten von kleinen Bloggern und von großen Organisationen auch aus Deutschland. Bereits zur Mittagsstunde waren die Gesetze Thema in den Hauptnachrichten. Im Deutschlandfunk wurde um 12:00 berichtet welche deutschen Betreiber von Interseiten sich an der Protestaktion beteiligen.</p>
<p>Der Protes zeigt Wirkung: Mehrer US-Senatoren beider Parteien wollen ihre Haltung zu den Gesetzen &#8220;überdenken&#8221;, wie die <a href="http://www.washingtonpost.com/politics/courts-law/after-wikipedia-blackout-lawmakers-struggle-to-keep-anti-piracy-bills-on-track/2012/01/19/gIQAqc9ZBQ_story.html" target="_blank"><em>Washington Post</em></a> schreibt.</p>
<p>Sahen wir mit dem &#8220;Blackout Day&#8221; ein kraftvolles Protestmittel? Eine Aktion, ob im Internet oder auf dem Dach eines Atomkraftwerkes muss einige Kriterien erfüllen um erfolgreich sein zu können. Sie muss zu dem Thema, in diesem Fall zum Internet, passen. Das Thema muss viele Menschen berühren und die Freiheit im Internet betrifft praktisch alle. Das Anliegen muss verständlich und nachvollziehbar sein. Auch das war gegeben. Und die Aktion muss professionell durchgeführt und begleitet werden.</p>
<p>Übrigens, mit <em>ACTA</em> gibt ein europäisches Pendant zum <em>SOPA</em>, wie <em>Markus Beckedahl</em> von <a href="http://netzpolitik.org/" target="_blank"><em>netzpolitik.org</em></a> in einem <em>Zeit-Online</em> <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-01/interview-markus-beckedahl-acta-sopa" target="_blank">Interview</a> erläutert.</p>
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		<title>&#8220;Meine Kampagne&#8221; gegen polnische Atomkraft</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 12:04:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin_CO_WP</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn der Nachbar böses plant &#8230; Wir haben es vernommen: Trotz Tschernobyl, Fukushima, bestehendem Baustopp und dem Atomausstieg hierzulande &#8211; Polen will in die Atomkraft einsteigen. Die Grünen in Polen sind schwach und die Regierung bezuschusst eine Kampagne zur Aufklärung der Nutzung der Kernenergie mit vorerst rund einer Millionen Euro, wie die Zeit berichtete. Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Wenn der Nachbar böses plant &#8230;</h3>
<p>Wir haben es vernommen: Trotz Tschernobyl, Fukushima, bestehendem Baustopp und dem Atomausstieg hierzulande &#8211; Polen will in die Atomkraft einsteigen. Die <em>Grünen</em> in Polen sind schwach und die Regierung bezuschusst eine Kampagne zur Aufklärung der Nutzung der Kernenergie mit vorerst rund einer Millionen Euro, wie die <em>Zeit</em> <a href="http://www.zeit.de/2011/22/Polen-Atomenergie" target="_blank">berichtete</a>.</p>
<p><a href="http://www.campaign-online.de/wp-content/uploads/PolensAtom.jpg"><img title="PolensAtom" src="http://www.campaign-online.de/wp-content/uploads/PolensAtom.jpg" alt="" width="444" height="232" /></a></p>
<p>Da kann etwas Schützenhilfe der deutschen <em>Grünen</em> nicht schaden. Auf ihrer Online-Kampagnenplattform <a href="http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/du-willst-etwas-veraendern.html?tx_ttnews[backPid]=6&amp;cHash=421ebe3a6d" target="_blank"><em>Meine Kampagne</em></a> haben <a href="http://gruene-fraktion-brandenburg.de/startseite/" target="_blank"><em>Bündniss 90/Die Grünen</em></a> aus Brandenburg eine <a href="http://meinekampagne.gruene.de/atomprogramm_polen_vorschau" target="_blank">Einwendungsaktion</a> gegen die ponischen Einstiegspläne in die Atomkraft gestartet. Noch bis zum 4. Januar 2012 können Bürgerinnen und Bürger aus den Nachbarländern nach EU-Recht ihre Eingaben an die zuständige Ministerin <em>Hannah Trojanowska</em> senden. Diese muss ihre Pläne einer sogenannten &#8220;<a href="http://europa.eu/legislation_summaries/environment/general_provisions/l28036_de.htm" target="_blank">strategischen Umweltprüfung</a>&#8221; (SUP) unterziehen und die Stellungnahmen, auch die deutscher EU-Bürger, berücksichtigen.</p>
<p>Schade, dass  auf der Internetseite bei den <em>Grünen </em>nicht erklärt wird wie die Stellungnahmen berücksichtigt werden müssen und warum es sinnvoll ist möglichst viele Einwände in Polen einzureichen. Gehen die Initiatorinnen und Initiatoren von einer Selbstverständlichkeit aus, oder wollen sie lieber nicht erwähnen, dass die Einwendungen &#8220;nur&#8221; politisches Druckmittel sind. Geht es möglicherweise auch darum die Wege für künftige Klageverfahren gegen die Pläne zu bahnen?</p>
<p>Die Plattform <em>Meine Kampagne</em> wird von den <em>Grünen</em> vor allem auch Nicht-Mitgliedern angeboten um politische Themen die &#8220;ihnen am Herzen liegen&#8221; zu unterstützen. Über andere Kampagnen-Plattformen haben wir bereits <a href="http://www.campaignonline.eu/wp-admin/post.php?post=281&amp;action=edit">berichtet</a>. Vielleicht ist das eine gute Gelegenheit <em>Meine Kampagne</em> einmal auszuprobieren.</p>
<p>Wer es lieber ohne Registrierung mag, kann sich aber auch beim Umweltverband <a href="http://www.bund.net/" target="_blank"><em>BUND</em></a> eine Musterstellungnahme <a href="http://www.bund.net/themen_und_projekte/atomkraft/aktiv_werden/atomkraft_in_polen/hintergrund/" target="_blank">herunterladen</a> oder diese einfach gleich online ausfülllen. Beim <em>BUND</em> plant man noch mehr. So soll die Bundesregierung dazu bewegt werden sich in der Sache deutlich zu postionieren. Die Stellungnahme <a href="http://umweltinstitut.org/akw-polen" target="_blank">gibt </a>es auch beim <a href="http://www.umweltinstitut.org/" target="_blank"><em>Umweltinstitut München e.V.</em></a> . Und wer seine Familie und Freunde gleich mit ins Boot holen möchte kann ebenfalls beim Umweltinstitut eine Unterschriftenliste herunter laden und für die Einwendungen sammeln gehen &#8211; vielleicht auf dem Weihnachtsmarkt?</p>
<p>Das wäre doch ein guter Grund für einen weiteren Besuch!</p>
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